Rapid Prototyping für Mikrofluidik

07.11.2017
Rapid Prototyping für Mikrofluidik
Das Herstellungsverfahren zur Abbildung von Mikrostrukturen für optische Anwendungen lässt sich auch auf Lab on a Chip-Systeme übertragen.
Eine Erfolgsmeldung aus unserer F&E-Abteilung: der Rapid Prototyping Prozess für optische Komponenten ließ sich erfolgreich für Mikrofluidik- und Lab on a Chip-Systeme adaptieren.

Was sich bei optischen Strukturen bestens bewährt hat, sollte doch eigentlich bei Mikrofluidik- und Lab on a Chip-Systemen ebenso gut funktionieren. Genau diese Überlegung war auch Ausgangspunkt unseres Mitwirkens bei dem von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bewilligten und geförderten Forschungsprojekt „NextGenUpCon“ von TU Graz und TU Wien. Tatsächlich haben wir im Rahmen dieses Projektes unseren erprobten Rapid Prototyping-Prozess für Anwendungen im photonischen Bereich erfolgreich für die Replikation von Mikrofluidikstrukturen und Lab on a Chip-Systemen adaptieren können.

Denn bereits die ersten Versuche erwiesen sich als überaus vielversprechend. Selbst 3D-gedruckte Master konnten als Vorlage genutzt werden. Fazit ist: Mit unserer Rapid Prototyping-Methode lassen sich also auch Prototypenmuster für Mikrofluidik- und Lab on a Chip-Systeme herstellen, was den weiteren Entwicklungs- und Optimierungsprozess nicht nur erheblich beschleunigt, sondern darüber hinaus nachhaltig verbilligt. Denn die Entwickler können nun auf standardisierte industriell hergestellte Musterserien zurückgreifen, die ungleich günstiger sind als bisherige Prototypen.

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