Eine Nano-Connection von Elbigenalp über Graz bis nach Schanghai

10.11.2015
Eine Nano-Connection von Elbigenalp über Graz bis nach Schanghai
kdg Opticomp ist beim First Call der neuen Österreichisch-Chinesischen Forschungskooperation als Projektpartner mit von der Partie.
Als Supporting Partner beim österreichisch-chinesischen Forschungsprojekt ‚NextGenUpCon‘ wird kdg Opticomp die österreichischen Forschungspartner TU Graz, Joanneum Research und die AIT bei der Entwicklung und Herstellung eines diagnostischen Mikrosystems mit sogenannten Lebendzellarrays unterstützen.

Der Name des eingereichten und bewilligten Forschungsprojektes ‚NextGenUpCon‘ klingt zwar fast wie ein social media-taugliches Hip-Hop-Kürzel, doch dahinter verbirgt sich tatsächlich hochkomplexe Zukunftsmusik. Denn das Ziel dieses Projektes, bei dem das Institut für Analytische Chemie der TU Graz und das Research Center of Nano Science and Technology der Universität Schanghai kooperieren, ist nichts weniger als die Verbesserung sogenannter Upconversion Nanomaterialien, um deren Anwendung in der Photovoltaik, bei Sicherheitscodes, in der Diagnostik und der biomedizinischen Forschung zu erleichtern.

Was aber sind nun besagte Upconversion Nanomaterialien? Upconversion Nanomaterialien, kurz UCNM, werden aus einer neuen Klasse Seltener Erden gewonnen. Es handelt sich dabei um so genannte ‚dotierte‘ Nanokristalle, welche in der Lage sind, Photonen mit niedrigem Energiegehalt zu absorbieren und in energiereicheres Licht zu emittieren. Mit diesen Eigenschaften wären sie geradezu ideal für Spektralkonverter in Solarzellen oder für die untergrundfreie Detektion bei bildgebenden Verfahren in biomedizinischen Anwendungen. Allerdings sind sie bis dato schlecht reproduzierbar, ist ihre Oberflächenfunktionalisierung unzureichend und auch ihre faktische Toxizität noch weitgehend unerforscht. Im Rahmen dieses österreichisch-chinesischen Forschungsprojektes sollen nun diese Aspekte und Mankos näher untersucht und verbessert werden.

Die Universität Schanghai wird dabei unter anderem alternative Synthesewege zu entwickeln versuchen, damit Upconversion Nanomaterialien künftig mit deutlich besseren Eigenschaften (wie z.B. optische Leitfähigkeit und Wasserlöslichkeit) und in höheren Mengen hergestellt werden können. Die österreichische Seite wird sich im Gegenzug dem Themenkomplex Toxizität, sprich industriell einsetzbaren Methoden und Verfahren für Lebendzellanalysen widmen. Konkret werden wir als kdg Opticomp also unsere österreichischen Forschungspartner TU Graz, Joanneum Research und die AIT bei der Entwicklung und Herstellung eines diagnostischen Mikrosystems mit sogenannten Lebendzellarrays unterstützen. Angedacht ist hierbei ein mikrofluidisches System, mit dem die Lebensfähigkeit einzelner Zellen simultan und in Echtzeit überwacht werden kann. Für Alexander Wörle, unseren Leiter Technologie und Innovation, der das Projekt auf kdg OC-Seite koordiniert, ist es jedenfalls „eine echte Auszeichnung, dass wir bei so einer zukunftsweisenden Aufgabenstellung mit von der Partie sein können“.

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